die grosse ressourcenfrage

im buch „kollaps“ beschäftigt sich jared diamond mit dem untergang von hochkulturen.  im kapitel osterinsel beschreibt er wieso die menschen dort damals ihre ressource (bäume) abgeholzt (götterverehrung) haben und somit ihre existenzgrundlage zerstört hatten denn die gefällten bäume hatten auswirkungen auf das klima und bodenbeschaffenheit der insel…. man fragt sich welche auswirkungen wie „verschrottungsprämie“ „finanzpakete“ „klimawandel“ auf unsere kultur, bzw. umwelt haben werden; klar ist dass dabei intensiv ressourcen abgebaut, verbraucht, verheizt und damit unnötig energie verpufft.. …

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esar_baldaccini_1

Agacha 316, 1998 – Photo: Aurelio Amendola
Courtesy: César Administration
e Stéphanie Buzutil © César
© Adagp, Paris 2008

verschrottungsprämie: befinden wir uns nicht jetzt schon mitten im strohfeuer des fortschreitenden kapitalismus? vergisst man, dass zur produktion von autos unmengen von grauer energie benötigt wird um es herzustellen, bzw. müssen dafür immer wieder neue ressourcen verwendet werden – ist es nicht vielleicht besser die alten autos so lange zu warten und zu pflegen wie möglich? könnte man nicht anstatt neuer autos autowerkstätten in aufgelassenen gebäuden fördern (arbeitsplatzsicherung)?

finanzpakete: wohin wird unser geld fließen, und wer wird davon was haben?

supertramp

supertramp, 1975- crisis?what crisis?

klimawandel: ist der trend zum passivhaus im grünen die richtige politik? sind 45cm steinwolle (wd) und 3-fachisoloierverglasung der richtige weg um unser klima zu retten? reagieren wir zu panisch und unkontrolliert  auf probleme unserer gesellschaft – und ist das alles ethnisch vertretbar? crisis? what crisi? hiess es schon in den 70ies bei supertramp, man arbeitete dann einfach mehr und schneller die und konnte sich dann auch wieder gemütlich zuhause im eigenen garten zurückziehen und alles mit „soma“ vergessen, oder einfach in die glotze schaun und es war alles gut. aber wird uns jetzt captain future aus unserem choma entreissen können -wohl kaum oder liegt es an uns selbst an einer veränderung zu arbeiten – yes -we – can! ist  DOWN-SHAFTING (konsumverweigerung) eine nötige radikale hungerkur für das zukünftige wohlergehen unserer kultur und umwelt?

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unsere diplomarbeit kann ein nachhaltiges konzept zu diesen aktuellen problemen bieten. wie könnte in der zukunft unsere umgebung aussehen. welche ungenützten ressourcen schlummern eigentlich vor ort? (köbberling-kaltswasser) wir glauben dass eine wirkliche veränderung nur aus den städten heraus möglich ist. die veränderung des eignen persönlichen umfelds. nur hier in diesem „kleinen massstab“ ist es möglich wirklich etwas zu bewirken…(bsp.:alltag) also setzten wir bei unserer diplomarbeit bei uns selbst an! ….

basis und analyse des gebiets -> s. aktion-schwemmland;  hauptprojekt: umbau einer scheune zu einem lokalen treffpunkt mit umgebenen einzigartigen grünraum mitten im linzer industriegebiet, wie soll gebaut werden- welche ressourcen stehen zur verfügung- was soll da in zukunft geschehen- was wird hier gegessen? s. projekt

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