Archive for the 'Orte' Category

auf den industriedächern: 090605

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Flachdachbegrünung; AGM-Markt, Estermannstraße.

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ZIZLAU dreiundachtzig: 090516

Ein Stück Geschichte wird da bleiben…

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Wir bedanken uns für das historische

Geschenk bei:„Zizlau dreiundachtzig“

einProjekt für Festival der Regionen.

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FLOHMARKT unter Palmen: 090416

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Jeder kann hier an Sonntagen kurzum ein wenig Geld dazuverdienen. Auf den Parkplätzen eines Kinobetreibers und eines großen Supermarktes schließen sich hier räumlich 2 getrennte Flächen zu einem großen Organismus. Besonders Fremde scheinen hier Freude am Handeln zu entdecken – ein schönes Beispiel für Integrität. Wahre Basare unter Betondecken.

Aufmaß:090510

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Aufmaß alte Werkstätte und der Garten….

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Zum Thema „Gedanken“

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-Übersichtsschema

WANDERUNG Voest; November 2008

– Beobachtungen am 29.11.2008 –

Übermenschliche Größenordnungen / Megastructures / Dinosaurierkräne / ewige Distanzen / erste „behübschte“ Grünstreifen – quasi Techniker- oder auch Architektengrün – Die Techniker fangen an sich zu schmücken (oder ist es die Marketingabteilung?) / Trotzdem: es wird noch kein Masterplan erfüllt/befüllt – eher den Gegebenheiten des Ortes gefolgt…? Diese sind durch die „Maschinerien“ („immer schon dagewesen…?“) bestimmt. / Hier werken Techniker: Direkt beim Haupteingang findet sich ein Kiesspender – er ist funktionell und scheinbar häßlich, und im Inneren direkt hinter dem Portal noch im neutralen Bereich kurz vor der Firmeninszenierung hat sich die Schuhputzmaschine gehalten – immer noch in Betrieb, kein Schmuckstück oder doch? / Endlose Schrotthalden, die von vogelartigen Maschinen (riesige Bagger) durchwatet werden bzw. aus denen sich riesige Vogelartige Maschinenwesen Dinge herauspicken / Schutzdämme und Umzäunungen – Betreten Verboten / Plötzlich, mitten drinn und doch am Rand finden sich kleine Häuschen – daneben auch ein paar Schrebergärten – Die Zufahrt zu der Menschenenklave: „Befahren Verboten“ – nicht wörtlich aber durch Betonabsperrungen nicht möglich / Das Ganze bedroht von tonnenschweren Stahlrollen / Parkplätze im Nichts am Bahndamm / „Sterbendes“ Seelsorgezentrum – es scheint an der Hinterseite zu liegen, im Schatten der großen Anlagen, dabei schaut es Richtung Westen / Schienen und Geleise – sie scheinen sich aufzulösen und andernorts neu zu entstehen… / Dazwischen die Zeichen des Neuen: „Technikergrüne“ Rasenstreifen auf einem neuangelegten Parkplatz – da werden plötzlich Oberflächen gestaltet wo es früher die Wellblechwand auch getan hat – ob’s besser wird dadurch? Jedenfalls scheint es unehrlicher zu sein? / Doch überall kämpfen sich nach kurzer Zeit der seltenen Nutzung wieder die Pflanzen durch – Gräser, Mose, Flechten… / Und alles scheint durchzogen von Dämmen verschiedenster Natur (Schutzdämme, Bahndämme, Überlaufdämme, Hochwasserdämme….)

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WANDERUNG Winterhafen; November 2008

– Beobachtungen vom 30.11.2008 von B.G. –

Ein Hinterland scheint hier betreten zu werden – oder besser befahren zu werden / Erreichbar versteckt zwischen Großkreuzungen (unerwartet für den nicht ortskundigen Autofahrer – und ist er dann kundig, brauchts immer noch Konzentration um die Einfahrt nicht zu verpassen) / Zu Fuß scheint man den Hafen gar nicht zu erreichen… / Aneinanderreihung verschiedenster Objekte und Nutzungen ohne sichtbarem Konzept („Hier gibt’s auch keine Gestaltung“ Zitat Christoph W.) / Ist das Ganze sympathisch? – Jein… / Beiläufige Belegung/Aneignung der Damm- und Uferwege durch Fischer, Läufer und Hundebesitzer (nahezu ausschließlich) / Verschiedenste Clublokale: Ruderer, Motorboote, Eisschützen… / Vorne dran: Die Feuerwehr – das Gebäude selbstverständlich in Knallrot… / scheinbar ungenutztes Haus direkt am Hafenufer – wie sich herausstellt bewohnt von Martin Heller (Intendant Linz 09) / Davor ein versunkener Tennisplatz, bereits erobert von Moosen (auf der Kunstrasen bzw. Sandfläche) und von Gräsern und Stauden (auf den Linien, welche anscheinend Wurzelkontakt zum Untergrund zulassen) und Pilzen. Die Umzäunung – früher nützlich um davonfliegende Tennisbälle aufzuhalten – ist nun die Grenze, die dieses informelle Reservat schützt vor den zerstörenden Fußtritten / Ausblick auf ein Südufer, das zumindest im westlichen, stadtnahen Teil im Begriff ist durchgestaltet zu werden – und dabei gleich auch jegliche Belebtheit zu verlieren. Megastrukturen besetzen – wenn auch unfertig – dieses Ufer. Das Wasser wird im Untergeschoß zurückgelassen, die Landfläche grenzt sich durch mehrere Meter hohe Polder ab. Gebäude, die an den Charme der 60er Jahre erinnern. Im Osten trifft diese Wohn- und Bürozukunft auf die Schiffswerften-Vergangenheit… was wird hier passieren? Wie werden diese Flächen erschlossen werden?

08.11.30_wh_Stadterneuerung_Fragezeichen 08.11.30_wh_Abbruch_Altbestand 08.11.30_wh_Kopfbau 08.11.30_wh_Privatgrund_Verein 08.11.30_Temporäre_Nutzung 08.11.30_wh_Buchsbaum

— 28.03.2009 —

„Brachen, Peripherien, Lücken im Urbanen sind Gärten in denen sich die Grenzen als Weiterführendes-Bewegtes-Unscheinbares zeigen. Belassene Gärten der Vielfalt entsprechen heutigen Dringlichkeiten, dem Bemerken von Zäsuren, Verbindungen und ihren Vibrationen, den Garten als Zeichen des freiwilligen verzichts der Gelassenheit, des Nichteingreifens zu sehen. Raum entstanden aus einer präzisen Achtlosigkeit dem gegenüber, was allgemein als Natur bezeichnet wird. Im Weiteren und Eigentlichen eine Arbeit über das Werden und Vergehen – hin zur unsichtbaren Natur.“ Lois+Franziska Weinberger

„Die Lücke im Urbanen“

Der Tennisplatz des RC-Linz transformierte ungewollt zum Ruderalgarten

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-> Referenz: Lois und Franziska Weinberger

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Garten – eine poetische Feldarbeit, 1998 / 99
(Entwurf 1992)
Rippentorstahl, Vegetation, Länge: 37m, Breite: 4m, Höhe: 3.7m
Neue Sozial – und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Innsbruck
Architektur: henke & schreieck, Wien
Fotos: Gerbert Weinberger, Innsbruck

TEXT Weinberger:

DAS SICHTBARE – DIE VERGITTERUNG – IST ALS EINFRIEDUNG GEDACHT / FÜR EINEN RAUM / ENTSTANDEN AUS EINER PRÄZISEN ACHTLOSIGKEIT DEM GEGENÜBER / WAS ALLGEMEIN ALS NATUR BEZEICHNET WIRD. IM WEITEREN UND EIGENTLICHEN EINE ARBEIT ÜBER DAS WERDEN UND VERGEHEN – HIN ZU UNSERER UNSICHTBAREN NATUR. EINE EINFRIEDUNG ALS RAHMENHANDLUNG / GLEICHZEITIG EINGRENZUNG UND AUSGRENZUNG / EINE LÜCKE IM STÄDTISCHEN RAUM / LÜCKEN DIE GLEICHZEITIG MIT UNSEREN URBANISIERUNGSANSTRENGUNGEN ENTSTEHEN. BRACHEN PERIPHERIEN ALS ORT – GÄRTEN / IN DENEN SICH DIE GRENZEN ALS WEITERFÜHRENDES – BEWEGTES UNSICHERES ZEIGEN. DIE NATUR HAT DIE ZEIT / IM WIEDERHOLTEN / IM WIEDERHOLEN ALS MAXIME DES ENTSTEHENS UND DER VERGÄNGLICHKEIT. BELASSENE GÄRTEN ENTSPRECHEN HEUTIGEN DRINGLICHKEITEN / DEM BEMERKEN VON ZÄSUREN / VERBINDUNGEN UND VIBRATIONEN / DEN GARTEN ALS ZEICHEN DES FREIWILLIGEN VERZICHTS / DER GELASSENHEIT / DES NICHTGREIFENS ZU SEHEN. ES GIBT EIN AUSSEN UND EIN INNEN / DESSEN SCHNITTSTELLE JEDOCH DURCH DIE WAHL VON GITTERSTÄBEN DURCHLÄSSIG IST – EIN GRENZENLOSES HAUS FÜR LEBEWESEN – SO WIRD DIE AUFFORSTUNG DEM WIND / DEN VÖGELN / DEN OHNEHIN IN DER ERDE BEFINDLICHEN SAMEN ÜBERLASSEN BLEIBEN – UND DOCH EINE SECOND – HAND NATUR – IN DEM AUSMASZ UNSERER ANNÄHERUNG AN DIE NATUR ENTSCHWINDET SIE. DIE FORM DES BAUWERKS / WELCHE ICH NICHT ALS SKULPTUR BEZEICHNE / ERGAB SICH AUS FESTEN BEDINGUNGEN / UMSTÄNDE / WIE DIE UNTERHALB DES GARTENS GELEGTE TIEFGARAGE ERMÖGLICHTE EINE NUR GERINGE ERDSCHICHT / WELCHE WIEDERUM EINEN BEWUCHS VON NUR WENIGEN METERN ZULÄSST UND SOMIT DIE HÖHE DER VERGITTERUNG FESTLEGTE / DIE LÄNGE ERGAB SICH AUS DEM VORHANDENEN RAUM UND DEN FEUERSCHUTZZONEN – EINE POETISCHE FELDARBEIT.




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